Raum Gestaltung

Die eigene Kreativität leben.

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Wintersonnenwende

Der Winter beginnt! Sei mir Willkommen Winter!

Kommt all ihr Schneeflocken! Kommt und bedeckt die Erde! Kommt und reflektiert das noch schwache aber ab jetzt stetig wachsende Licht! Mehrt das schwache Licht mit eurem weißen Glanz! Verstärkt die noch schwachen Impulse zu einem Lichtermeer der Hoffnung. Kommt all ihr wunderbaren Schneeflocken und tanzt durch die winterlichen Landschaften! Wir rücken zusammen und schenken uns gegenseitig Geborgenheit und Fürsorge. Jetzt kommen wir endlich zu Ruhe. Beglückt mit innerem Frieden gönnen wir uns die Pausen, die wir brauchen. Alles wird langsamer, besinnlicher, friedlicher, leiser.

Wintersonnenwende ist der Anfang des Winters und des Bewusstseins. Über dem Winter reift das Bewusstsein heran unter der Obhut und Fürsorge der Gottheit. Es nimmt gedankliche Gestalt/Form an (Höhepunkt zu Imbolc) und zu Frühlingsbeginn manifestiert es sich, wird zur Gänze geboren.

Wintersonnenwende ist eine bewusste Entscheidung zum (Weiter-) Leben. Jetzt kann man ausruhen und sich erholen, weil man inneren Frieden gefunden hat.

Bei der Wintersonnenwende geht es auch darum Freude zu bereiten. Die Schwere des Herbstes soll gewandelt werden in Leichtigkeit. Um bei Menschen wieder Lebensmut und Lebenswillen zu entfachen schenken wir einander Freude. Die kleinen Gaben sollen also wieder neue Lebenslust und Lebensfreude entfachen. Das Weiterleben soll mit dem kindlichen Staunen angeregt werden und mit dem Versprechen sich jetzt von den Strapazen erholen zu können. Es geht darum dem Leben einen (neuen/alten) SINN zu geben.

Samhain Ritual

Die längste Nacht im Jahr (vor der Wintersonnenwende) erinnert noch einmal an die Macht von Samhain, das wir zum 11.abnehmenden Mond gefeiert haben. Die Kraft der Zerstörung nimmt ab. Die Kraft des Chaos wird weniger und dennoch zeigt sie noch einmal was sie alles kann. Schrecken und Angst, Sterben und Vergehen. Die Dunkelheit und der Hagelsturm in unseren Seelen zeigen sich noch einmal von ihrer härtesten Seite.

  
Erinnern wir uns an die Kraft der Zerstörung und Transformation. Die Anstrengungen die mit Veränderungen meistens einhergehen, werden bald enden und wir warten alle gespannt auf den Winteranfang, der sich bald mit dem ersten Sonnenstrahl nach dem Ende der längsten Nacht in unseren Herzen breit macht. Wir warten auf die nötige Ruhepause. Wir warten darauf im Chaos unseren Seelenfrieden zu finden. So erinnern wir uns an unser Ritual und denken, dass auch dieses vorbei gegangen ist – so wie auch die längste Nacht vorbei gehen wird. 

  

Jetzt werden wir die Entscheidung treffen: Tod oder Leben (Weiterleben). Doch noch ist etwas Zeit bis zum Winteranfang, zur Sonnenwende. Noch ist Zeit um das zu beenden was beendet werden muss, um das zu trennen was getrennt werden muss, um das zu zerstören was zerstört werden muss. Noch ist Zeit das stirbt was sterben muss!